Albéniz Iberia Alicia de Larrocha 4780388

Was alle diese Interpretationen auszeichnet, ist die Verbindung von makelloser technischer Souveränität mit einer Gestaltung, die eine Fülle von Farben und viel Temperament einbringt, ohne je zu übertreiben oder einseitig zu werden. Nichts klingt forciert, nichts beschwert und nichts hochtrabend deklamiert, aber erst recht nichts gleichgültig; das Musizieren bleibt auch an den vielen klanglichen Kulminationspunkten immer im Fluss und behält strukturelle Übersicht . . . [Müsste ich eine Aufnahme von Albéniz' "Iberia"] für die berühmte einsame Insel aussuchen, würde ich wohl Decca 1972 wählen: Jugendlichkeit und Reife sind hier eine sehr harmonische Verbindung eingegangen.