Humperdinck: Königskinder - Kaufmann, Rey 0743438

. . . [Jonas Kaufmann] is the fairytale prince of most opera-goers' dreams, young, reckless, beautiful, with charisma to spare and a voice that combines lyricism and heroic heights with little sign of strain . . . [Isabel Rey] is utterly convincing as the innocent child who grows through suffering into a passionate and anguished woman. The smaller roles are well cast, from Oliver Widmer's warm-toned minstrel to Liliana Nikiteanu's darkly scheming witch . . . Ingo Metzmacher puts his case for the open chief conductor position, with a strong sense of structure and clear textures.

The cast could not be bettered, particularly Jonas Kaufmann as the prince, and Isabel Rey as the bewitched girl . . . Conductor Metzmacher and the fine orchestra do their work well, and the DVD offers splendid video and audio.

. . . highly recommendable . . . a superior performance, with excellent orchestral playing and the conductor Ingo Metzmacher maintaining momentum as he highlights the score's many beauties . . . [Kaufmann]: it is hard to imagine the role better sung or acted. But Isabel Rey is almost equally impressive as the Goose-Girl, while Liliana Nikiteanu presents a splendidly fearsome Witch, and Oliver Widmer an aptly dour Fiddler; the numerous smaller roles are all finely taken . . . the virtues of this version are in any case self-evident.

. . . [Metzmacher verfolgt] einen klar erkennbaren, persönlichen und mutigen Interpretationsansatz -- den das Orchester der Oper Zürich hinreißend umsetzt: in einer klanglichen Schönheit, wie sie in diesem schwierigen Raum nur selten gelingt, in einer Geschmeidigkeit der Diktion, die entspannt atmende Übergänge ermöglicht, in einer Farbenpracht, die in die Tiefe hören lässt, und, zuvörderst, in einer Wärme, die echt ans Herz geht. Metzmacher spitzt die Tonfälle zu, das ist seine Art; er fördert damit Hörlust wie Erkenntnisgewinn . . . Jonas Kaufmann als stimmprächtiger Königssohn . . .

In Zürich stürzte sich Ingo Metzmacher . . . mit Leidenschaft auf diese Partitur, deren Mischung aus Volksliedern, Sprechgesang, großen symphonischen Bögen und Leitmotiven im Sinne Wagners er meisterhaft zu einem organischen Ganzen zu verbinden verstand . . . Star der Aufführung ist Jonas Kaufmann mit seinem dunkel gefärbten Tenor, der sich in der schwierigen Partie überzeugend vom arroganten Prinzen zum verantwortungsvollen Mann verwandelt. Isabel Rey als Gänsemagd gestaltet ihre Rolle intensiv und zerbrechlich . . . Ausgezeichnet und komisch Liliana Nikiteanu als Hexe, sehr musikalisch und souverän Oliver Widmer als Spielmann.

. . . [eine] psychologisch natürliche Personenführung . . . die die Kamera geschmackvoll und treffsicher einfängt und die von dem Moment an greift, wenn der Königssohn seine märchenhafte Vergangenheit hinter sich lässt . . . Jonas Kaufmann scheint da einem Bilderbuch entstiegen, ist darstellerisch selbstbewusster Prinz und trotziges Spielkind, wütender Revoluzzer und sanft Verliebter und bewegt sich gesanglich traumwandlerisch sicher zwischen blühenden Lyrismen, frecher Heldenattacke und ersterbendem Liebestod. Und so harmoniert es einfach sympathisch zwischen Königssohn und der Gänsemagd von Isabel Rey, die ein bezauberndes Pendant bietet. Aus der Naivität ihres Parts entwickelt sie die Weisheit des ultimativ liebenden Menschen, erfüllt die Kantilenen mit inniger Wärme, hat Frische fürs Spielerische und feine Piani für die Beseeltheit des Gebets zur Verfügung und berührt in der Tragik ihres Schicksals . . . Die rothaarige Hexe der satt intonierenden Liliana Nikiteanu ist eine bissig-taffe Gegenspielerin. Typisch für Zürich: die durchweg exquisite Besetzung sämtlicher Nebenrollen. Ingo Metzmacher präsentiert eindrucksvoll sensibel die Schönheit, Fantasie und Klugheit der Partitur. Die Märchenbilder des 1. Aktes duften zartbunt . . . und das glücklose Ende schwingt in surreal impressionistischen Klangwelten. Insgesamt also eine auch auf DVD erlebenswerte Produktion, eigenwillig selbstbewusst konzipiert mit einem persönlichkeitsstarken Sängerensemble.

Le ténor allemand trouve ici un personnage de jeune premier romantique qui lui convient à la perfection, tant sur le plan physique que vocal . . . Isabel Rey se révèle scéniquement tout à fait convaincante dans le rôle de cette grande fille naïve qu'est la gardeuse d'oies . . . l'engagement de l'interprète est tel qu'on passe outre bien volontiers. Dans un rôle créé par Louise Homer, la tante de Samuel Barber, Liliana Nikiteanu affiche un aplomb remarquable pour cette sorcière . . . Les comparses choisis par l'Opéra de Zurich sont tout à fait à la hauteur et révèlent quelques fort jolies voix . . . aussi magnifiquement dirigé que par Ingo Metzmacher à la tête des ch¿urs et de l'orchestre de Zürich.

. . . un véritable chef-d¿¿uvre magnifié par la somptueuse incarnation de Jonas Kaufmann . . .

. . . les acteurs sont efficacement dirigés . . . [musicalement] le bonheur est quasi complet. Ingo Metzmacher fait chatoyer l'orchestre helvétique. Et la distribution rappelle les vertus d'une véritable équipe. Toujours aussi charismatique, avec cette voix prenante unique en son genre, Jonas Kaufmann ne tire jamais la couverture à lui et exprime sincèrement les blessures de son personnage. Face à lui, Isabel Rey, musicienne sensible et timbre soyeux. Liliana Nikiteanu et Oliver Widmer campent respectivement une Sorcière et un Violoneux qui ne dépareraient pas une bande dessinée et se révèlent irrésistibles.