Poème - Fischer, Orchestre Philharmonique De Monte 4782684

Much of the music is itself extremely poignant . . . The Suk dazzles, the Chausson is restrained yet passionate, the Respighi beautiful in the extreme. Kreizberg's conducting, meanwhile, is notable for the emotional subtleties and fastidious sense of colour and line that characterised his best work. Touching and very fine.

[Fischer's instrument] projects fluently exquisite tone, vibrant and commanding . . . the Monte Carlo section leaders in French horn, oboe, flute, harp, and brass make their contributions significantly intense. In the more intimate moments of the work, Fischer and Kreizberg present a chamber music sensibility undeniably effective . . . Fischer's violin captures the "aerial rings in light" dynamics of the skylark, the trills and vaulting arpeggios in transparent but ardent tension. The orchestra adds its own bird calls in fluent colors. The entire album well pays tribute to the Fischer-Kreizberg relationship in music that proved fruitful to us all.

[A] worthy addition to her already impressive discography . . . [Fischer renders] each with her trademark blend of intensity and feeling. Monte Carlo turns in seductive performances under the late, great Kreizberg.

. . . beautiful [playing] . . . it's the programming on this disc that makes it stand out.

The intelligently constructed programme is the most intriguing the pair have produced . . . This beautiful disc is one of Fischer's best.

. . . ihr klarer, ungemein sauber intonierter und gleichzeitig energiegeladener Ton lässt gerade beim neuen spätromantischen bzw. impressionistischen Repertoire keine falsche Sentimentalität aufkommen . . .

Es macht große Geiger aus, dass sie vier Charakterstücke wie auf diesem Album auch als solche spielen. Wie ein Schauspieler, der in unterschiedliche, ja gegensätzliche Rollen schlüpft, so wandelt sich hier bei Julia Fischer der Geigenton . . . Die .erwähnte Herbheit des Fischer-Tones trägt denn auch dazu bei, dass hier nichts überzuckert, verweichlicht oder gewollt schön klingt, sondern ¿ und das macht den Reiz dieser Aufnahme aus ¿ eine unverstellte Natürlichkeit behält . . . Dazu kommt ein Orchester, das die Feinheiten der Nuancierung . . . unter dem feinsinnigen Dirigat von Yakov Kreizberg glänzend umsetzen kann.

Die Geigerin Julia Fischer hat sich in den letzten Jahren nicht nur als eine sehr virtuose, sondern auch als eine sehr wandelbare Geigerin präsentiert . . . Die Doppelgriffpassagen in Ralph Vaughan Williams "The Lark Ascending" und Ottorino Respighis "Herbstdichtung" meistert sie absolut souverän und intonationssicher. Der besondere Zauber dieser CD aber liegt in den so unterschiedlichen atmosphärischen Stimmungen der vier Werke, die sich frei entfalten, ohne je schwülstig zu werden. Das ist gerade auch Yakov Kreizberg und seinem einfühlsamen Dirigat des Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo zu verdanken. Fischer gibt er genug Raum und bettet sie gleichzeitig wohlig in den Klang ein. Insgesamt ein berührendes musikalisches Vermächtnis.

[Eine] superbe Darstellung Julia Fischers. Sie nimmt die vier Werke nicht als Vorwand für geigerische Selbstfeier, sondern sie versucht mit Erfolg, den sinnlichen Botschaften dieser Töne auf die Spur zu kommen. Schlackenloser Ton und empfindsame Gestaltung gehören ebenso dazu wie geschickte Ausweichmanöver um gelegentlich sich einschleichende Rühreffekte. Das ist Poesie und nicht Sentimentalität! Ins Lob einschliessen lässt sich die Begleitung . . . Der Chefdirigent des angemessen sensuellen Monte-Carlo-Orchesters und die Geigensolistin finden sich im beherzten Einsatz für diese gefälligen Preziosen . . .

Bei Julia Fischer versuppt nichts im Ungefähren, Schwiemeligen, Sentimentalen. Ihr Ton ist gläsern, fast kratzbürstenhaft. Ein kluger Kontrast zu den bisweilen allzu wohlgefälligen Stücken . . . [eine] schöne Einspielung . . .

Geigerisch brillant wie immer, mit schlankem und wendigen Ton macht sich Julia Fischer auf die Reise durch die lyrischen Traumwelten dieses klug und schlüssig zusammengestellten Programms.

Eine Entdeckung [Respighi], die auch deswegen überzeugt, weil Julia Fischer den Solopart . . . mit blitzsauberer Technik spielt und mit kontrastreicher Dramatik auflädt . . . lebenspralles böhmisches Temperament [Suk], kraft- und lustvoll, geigerisch brillant und überaus dankbar, jedenfalls, wenn man das so virtuos ausspielen kann wie Julia Fischer.

. . . [Julia Fischer kann es sich leisten, Stücke zu spielen], die von geigerischer Brillanz, Eleganz und klangsinnlich träumerischer Entrückung leben, kompositorisch überdies weit substanzieller sind, als es das Genre vermutlich lässt: perfekt für die Geige geschrieben, alles andere als nur Virtuosenfutter . . . Fischer vereint Traumgespinst und Anti-Sentiment, vermeidet Portamenti und Über-Vibrato, spielt "auf Linie", hochkonzentriert klangsinnlich, mit dennoch unverdicktem Ton. . . . Yakov Kreizberg begleitet mit dem Orchestre Philharmonique de Monte Carlo wunderbar sublim.

Le violon épanoui de Julia Fischer y brille [dans "The Lark Ascending"] de tous ses feux. Timbres lumineux, archet impérial, phrases amples et majestueuses . . . Une réalisation magnifique, lustrée . . .