Wanderer - Scholl, Halperin

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Wanderer - Scholl, Halperin

Scholl · Halperin
Int. Release 01 Oct. 2012
1 CD / Download
CD 0289 478 4696 3 DH


トラック・リスト

Johannes Brahms (1833 - 1897)
49 Deutsche Volkslieder, WoO 33

Book VI

Franz Joseph Haydn (1732 - 1809)
2.
3:19

3.
5:20

Johannes Brahms (1833 - 1897)
49 Deutsche Volkslieder, WoO 33

Book III

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791)
Andreas Scholl, Tamar Halperin

Franz Schubert (1797 - 1828)
12 Waltzes, D.145, Op.18

6.
1:24

Tamar Halperin

7.
2:42

Franz Joseph Haydn (1732 - 1809)
8.
5:11

Franz Schubert (1797 - 1828)
Johannes Brahms (1833 - 1897)
49 Deutsche Volkslieder, WoO 33

Book 4

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791)
Franz Schubert (1797 - 1828)
Johannes Brahms (1833 - 1897)
49 Deutsche Volkslieder, WoO 33

Book V

Book I

Franz Schubert (1797 - 1828)
17.
4:44

Andreas Scholl, Tamar Halperin

Johannes Brahms (1833 - 1897)
6 Piano Pieces, Op.118

Tamar Halperin

Franz Schubert (1797 - 1828)
Andreas Scholl, Tamar Halperin

再生時間合計 1:04:08

. . . it was possible to savour Scholl's unique eloquence, matchless legato and sense of the meaning of a phrase . . . [Haydn's ' "Three English Canzonettas" were] performed so persuasively that you questioned why more singers don't give it a try . . . The Schubert group which followed was the evening's highlight, "Abendstern" sung with fervour, "Ich bin der Liebe treuer Stern" a hushed confidence. "Du bist die Ruh," always a challenge, produced the evening's most graceful, technically accomplished singing, with a perfect diminuendo at the second "erhellt." "Der Tod und das Mädchen" reminded us of Scholl's talent for vocal drama, the girl's voice taken in his accustomed register and that of Death in his natural light baritone . . . [Brahms]: Scholl had managed to find profundity in three of the "Deutsche Volkslieder" -- without over-emphasizing their Lieder qualities, he lent depth to "All' mein Gedanken" and "Da unten im Tale", which can so often be the victim of affectation, was the perfect example of this singer's art -- technical mastery made to seem easy, sensitivity of phrasing and of course that uniquely piercing yet mellow timbre.

. . . "Wanderer" gives the listener abundant pleasure. A Brahms folk setting, "In stiller Nacht", starts us off with the smoothest vocal beauties and a magical re-creation of the poet's "quiet of the night". Scholl's diligent phrasing, purity of tone and lack of tricks bring similar rewards in the other Brahms settings, in Mozart's bitter-sweet "Das Veilchen", Schubert's "In Haine" and other songs whose contours and purpose are reasonably simple. His piano partner, Tamar Halperin, is deft and poetic: strengths also displayed in two neatly interwoven solo pieces . . .

. . . Andreas Scholl is a real joy to listen to. Scholl's performance is sublime and coupled with the pianist Tamar Halperin you shouldn't hesitate to rush out and buy this.

. . . [a] thoughtful and eloquent recital . . . the Brahms songs are performed with virtually no interpretative gloss, allowing words to speak purely through the register and harmonic underlay of their setting . . . Even Mozart and Goethe can speak as directly as folksong in Scholl's poignant and understated performance of "Das Veilchen". His partner, Tamar Halperin, who is throughout a most perceptive accompanist, links the Mozart to Schubert's "Im Haine" with a perfectly chosen and exquisitely played Schubert Waltz in B minor. She also interleaves a tender performance of Brahm's A major Intermezzo, between Scholl's serene Schubert "Ave Maria" and "Du bist die Ruh". There is a moving meeting between Scholl's two voices -- counter tenor and baritone -- in "Der Tod und das Mädchen"; and his ease with the musical and verbal language of Haydn's English canzonets is a further source of delight in this disarming and beautifully recorded recital.

Scholl brings the same commitment to the Classical and Romantic repertory as he does to Purcell and Dowland . . . [Scholl is] a weaver of spells, unleashing a fully conceived emotional state and sustaining it.

. . . [splendid German singer Andreas Scholl is] bringing the same lyrical intensity and cool, crystalline tone to this music that he does to Handel and other Baroque composers . . . The real excitement here comes from the songs of Schubert and especially Brahms, which emerge sounding at once sleek and emotionally tender in a way that's completely different from the usual. Stripped of their dark colorations and shadowy overtones, Brahms' songs seem to project an emotional nakedness that is simultaneously startling and inviting. Pianist Tamar Halperin, who briefly steps into the spotlight with solo pieces by Schubert and Brahms, provides warm and lustrous accompaniments.

His musicality and good taste are clear in every selection. His treatment of the German language is exemplary, the text emerging clearly but unemphatically. He sings this repertoire without rhetorical underlining, words and melody emerging in as direct, uncluttered a manner as conceivable . . . Scholl has cannily assembled repertoire that benefits from his artfully simple approach . . . [Tamar Halperin] sustains the contemplative mood in two piano solos -- most beautifully in Brahms's A-major Intermezzo.

. . . [Scholl demonstriert] die perfekte Beherrschung seines Instruments: Ruhig strömt die Stimme auf dem Atem, die Register sind perfekt verblendet, und auch die Höhe wird nie grell. Sicher, der Counterklang überrascht in diesem Repertoire -- doch was soll's, wenn so schön gesungen wird? . . . So zart wie die Gesangsstimme . . . ist auch die Klavierbegleitung: Passend zum kristallklaren, vibratoarmen Timbre, verlegt sich auch Tamar Halperin auf dynamische Feinarbeit . . .

Eine CD wie Samt und Seide . . . Die Verbindung zwischen Wort und Ton, die Inspiration, die das Wort im Komponisten freisetzt und ihn die dazu passende klingende Szenerie entwerfen läßt . . . diese vom Wort aus gedachten Mini-Opern entfachen in dem Interpreten Scholl das künstlerische Feuer . . . Scholls klangschön-leuchtende Countertenorstimme [zieht] uns in die Weite klassisch-romantischer Seelenlandschaften hinein. Und er tut dies mit einer Schlichtheit, deren Schönheit und Souveränität nur auf der Basis vollkommener Kunstfertigkeit erblühen kann. Zu diesem erlesenen interpretatorischen Ansatz hat er in seiner Klavierpartnerin Tamar Harperin eine perfekte Begleiterin gefunden. Sie malt die Szenen, läßt die Landschaften erahnen mit fein-schattierenden, dynamisch wohl ausbalancierten Farben. Auf diesem zart-präsenten Klangteppich erzeugt Scholl mit klug disponierter, meisterhafter Atemtechnik in Verbindung mit traumschönen Phrasierungen in den zwei- bis sechsminütigen Szenerien Stimmungen zwischen elegischer Weltversunkenheit . . . oder fahlen nachtschwarzen Schauern . . . Wie er den Dialog dieses Liedes [Schuberts "Der Tod und das Mädchen"] zwischen dem angsterfüllten Mädchen und dem unausweichlich-ruhigen Tod durch die Verwendung von Countertenor- und warm-tönender Baritonstimme zu einer ausweglos-düsteren Szenerie verdichtet, berührt zutiefst. Scholls klassisch-romantische Liedinterpretationen läßt uns auf den Flügeln seines sphärenhaft klangschönen Gesangs tief in den Topos des romantischen Wanderers eintauchen: Seine Sehnsucht nach dem Unbestimmten und Unbekannten, die Suche nach dem Sinn der eigenen Existenz. Scholl's Wanderer-CD führt den Hörer zu sich selbst.

. . . [Scholl] singt klar und reflektiert, es geht hier nicht um Virtuosengeklingel, sondern um Texttiefenschärfe.

. . . [eine] countertenorale Sangeskunst, die ihresgleichen sucht . . . [Brahms]: Bewundernswert mühelos und völlig prätentionslos lässt er es aus sich herausströmen. Scholl singt einfach statt krampfhaft nach neuen Deutungsmöglichkeiten zu suchen. Gleiches gilt für Schuberts "Ave Maria" und die Mozart-Lieder, die er empfindsam mit seinem einzigartig fließenden Legato präsentiert. Zusammen mit seiner Klavierpartnerin Tamar Halperin setzt Scholl auf eine vollkommen klangliche Schönheit, die an die Zeiten der Sopranistin Helen Donath erinnert . . . [ein] überirdisch ausgeatmeter "Abschiedsgesang" [von Schubert] . . .

. . . lineares, subtil getöntes Singen, welches den zartbesaiteten Altus dynamisch nicht überstrapaziert, lieber mit sinnfälligen, freilich meist dezenten Betonungen arbeitet . . . Wehmütige Reflexionen passen gut zu Scholls Stimme . . . Der Registerwechsel beim Abstieg in die tiefe Stimmlage bei Schuberts "Der Jüngling auf dem Hügel" gelingt vorbildlich, bei "Der Tod und das Mädchen" benutzt der Sänger als Kontrast zur Mädchenklage freilich seinen originalen Bariton. Tamar Halperin begleitet überaus verlässlich und offeriert außerdem zwei instrumentale Intermezzi, was das Programm, zu dem noch Brahms-Volkslieder gehören, wohltuend auflockert.

So rein, so poetisch, so betörend hat noch keine hohe Männerstimme von Sehnsucht und Lust, stiller Nacht und Tod erzählt . . . [Scholl] liegt die introvertierte, behutsam tastende Suche nach den wechselnden Stimmungen, dem jeweiligen Bedeutungskern dieser Miniaturen. Er taucht in sie ein . . . man könnte auch sagen: Scholl tritt als Interpret ganz hinter die Werke zurück, sie sollen für sich sprechen -- schlicht und einfach, lebensnah und direkt . . . eine immer wieder neu justierte schwebende Balance zwischen Intuition und Formbewusstsein, perfekter (Atem-)Technik und textgebundenem Ausdruck. Mozarts "Abendempfindung" etwa gelingt als berührende Elegie, Schuberts "Der Tod und das Mädchen" als abgründiges Minidrama . . .

. . . Stücken wie den nun eingespielten [kommt] vokale Schlichtheit [zugute] . . . Und davon hat Scholl tatsächlich viel zu bieten. Mit einer geschickten Auswahl von eher ruhigen Liedern kann er sich ganz auf die Entfaltung eines schwebend-leichten, ätherisch wirkenden Klangs konzentrieren. Das ermöglicht eine ungewohnte Hörweise, die von Wohllaut und technischem Raffinement geprägt ist -- nicht zuletzt dank der hervorragenden Verblendung der Stimmregister und dem ebenmässigen Verströmen des Atems. Nur schemenhaft werden die lyrischen Gestalten oder die Umrisse von Landschaften erkennbar; es ist, als ob alles unter einer Schneedecke läge. Bestens passt dazu die Zurückhaltung der mit weichem Anschlag musizierenden Pianistin Tamar Halperin . . . dass die Platte atmosphärisch so sehr aus einem Guss wirkt, stellt ein sinniges Äquivalent zu Scholls ausgeglichener Tonemission dar.

. . . on se plaît à souligner son amour de la langue, une certaine intelligence poétique, le sens du phrasé et une acculturation évidente . . . "Der Tod und das Mädchen" de Schubert, où Scholl utilise alternativement sa voix de tête et sa voix de baryton, d'une verdeur très émouvante et qu'on n'avait jamais entendue jusqu'ici, pour figurer les deux personnages du poème avec un contraste fort bienvenu; la plage 18 enfin, réservée à la pianiste seule, Tamar Halperin, qui après avoir accompagné avec beaucoup de sensibilité l'ensemble du récital livre une très poétique interprétation de l'Intermezzo opus 18 n°2 de Brahms, tout en retenue et d'une grâce infinie. Merci madame.

On admire la cohérence du propos, l'éloquence et l'indicible beauté de l'interprétation . . . Le contre-ténor cisèle les moindres nuances des poèmes grâce à une diction superlative, un legato amortissant chaque accent, une maîtrise du vibrato utilisé comme une coloration ou une intensification expressive. Et quel métier, quand il timbre les pianissimos les plus impalpables . . . Tamar Halperin lui offre une réplique à la fois présente et discrète. Son articulation perlée associée à des couleurs veloutées est aussi mise en valeur . . .