GEORG SOLTI Béla Bartók 4783706

Edge-of-seat playing from the Chicagoans here . . .

. . . [Solti's] great virtues were an ability to obtain a sharply characterised response from orchestras, and playing of brilliance and clarity . . . That Solti could find a lighter touch is also evident in, for example, his touchingly tender account of the delicate, whimsical Hungarian Sketches. And his performances were always captured in state-of-the-art Decca engineering. In the piano concertos Ashkenazy plays brilliantly and sensitively throughout all three works . . . Chung plays with considerable virtuosity in the outer movements of the Second Violin Concerto and in the First Concerto's second movement: in the First Concerto's ''Andante sostenuto" she relates perfectly to the music's yearning nature, and in the Second Concerto's middle "Andante tranquillo" movement, by contrast, she finds the right quality of repose . . . Other highlights of these Bartók performances include a late account of the "Cantata profana" which makes more sense of the work than any I've heard before, and an intensely dramatic "Bluebeard's Castle" with two fine soloists.

Georg Soltis besondere Affinität zur Musik seines Heimatlandes und insbesondere zu den Werken seiner drei Lehrer Bartók, Kodaly und Weiner dokumentiert [die Bartók-Box] . . . einer der authentischsten und engagiertesten Interpreten der Musik Bartóks. Der zutiefst ungarische Charakter seiner Musik bildete die Basis von Soltis unbestechlichem, rhythmisch prägnantem, scharf zupackendem, stets temperamentvollem Dirigierstil, der auch seinen zahlreichen Orchesteraufnahmen dramatisches Profil verlieh . . . eine Referenzversion des "Konzerts für Orchester" mit dem Chicago Symphony Orchestra . . . Besondere Aufmerksamkeit verdient auch der 1979 in London mit ungarischen Protagonisten produzierte Einakter "Herzog Blaubarts Burg", der vor allem im Orchester einen neuen Maßstab setzt. Auf zwei "historischen" Bonus-CDs kann man den ganz jungen Solti mit seinen ersten Kodaly- und Bartók-Aufnahmen erleben und schon da über seine virtuose Schärfe und seine metronomischen Tempi staunen . . . Soltis hitzige Energie im Verein mit dem Decca-Sound [führt] immer wieder zu rauschhaften Erlebnissen . . . wann hat man die Opern-Aufnahmen Soltis schon derart preiswert und kompakt bekommen? . . . Da gibt's nur eins: Zugreifen!

. . . einer der authentischsten Interpreten der Musik Bartóks. Der zutiefst ungarische Charakter seiner Musik bildete gewissermaßen die Basis von Soltis unbestechlichem, rhythmisch prägnantem, scharf zupackendem, stets temperamentvollem Dirigierstil, der auch seinen zahlreichen Orchesteraufnahmen dramatisches Profil verlieh . . . Besondere Aufmerksamkeit verdient auch der 1979 in London mit ungarischen Protagonisten produzierte Einakter "Herzog Blaubarts Burg", der vor allem im Orchester einen neuen Maßstab expressiver Präzision setzt.