CENCIC - ARIE NAPOLETANE 4788422

As we have come to expect, the voice is smooth and evenly produced, with clean articulation and a slightly veiled quality (never becoming a hoot). His negotiation between chest and head voice is greatly impressive. The music is pleasant, sometimes stirring, and Maxim Emelyanychev leads from the keyboard with style . . . Cencic's voice rolls along beautifully, the music flows, nothing goes awry . . . Impressive Baroque easy listening.

. . . a recital of superb cogency that has claims to being his finest album to date . . . [these Neapolitan Baroque rarities are] woven into an emotionally coherent sequence that passes from triumph to resignation . . . Cencic negotiates this complex emotional parabola wonderfully well. This is a great voice, dark in tone, beguiling in its liquidity and finely equalised. His coloratura flows with great ease, stunningly so in the aria from "Eraclea", though it's the slower numbers, where the long lines are effortlessly sustained and the emotions keenly felt, that make the disc so special. Il Pomo d'Oro are on fine form, too, and Emelyanychev, volatile, sensuous and keenly intense, is impressive. An exceptional recital, very highly recommended.

. . . this superb countertenor brings excellent drama and emotion to a thoughtfully programmed survey of Neapolitan Baroque arias.

This is clearly a treasure trove of forgotten opera arias . . . an accomplishment that seems near effortless. Blurring the traditional gender stereotype his androgynous tone adds invigorating and adventurous elements to these focused and impeccably controlled performances -- so full of life. There is a striking purity to the counter-tenor's dusky timbre together with a steadfast technique . . . The quality of each aria is consistently high and I have selected several highlights. Praiseworthy is Porpora's quick and exciting "Quel vasto, quel fiero" from "Polifemo". Cencic in decisive form as the heroic Ulysses demonstrates his aptitude for the technical challenges. In the title role the tender and affecting love song "Dal suo gentil sembiante" from Leo's "Demetrio" is an excellent example of Cencic's lovely smooth line with some modest ornamentation and a gloriously fluid glide to his high registers . . . There's a vivid presence to the sonics of this satisfyingly balanced and admirably presented recording. Lovers of Late-Baroque opera and the counter-tenor voice will be in their element. Those new to this repertoire need not hesitate. Max Emanuel Cencic is in magnificent form with these high quality, yet inexplicably forgotten, arias.

The countertenor Max Emanuel Cencic is of course one of the principal proponents of this repertoire. This judiciously varied selection allows him to show off not only his enviable command of coloratura but his ability to shape a beautiful legato line . . . splendidly stylish singing, sensitively supported by Il Pomo d'Oro . . .

Elegische Anschmachtarien von Scarlatti, sturmumtoste Meeresarien von Leo, kämpferische Rachearien von Porpora, tränenrührende Mitleidsarien von Pergolesi. Formvollendet und voller Empathie, virtuos und stimmlich bravurös interpretiert vom Mezzosopranisten Cencic, der wieder einmal unter Beweis stellt, dass er weltweit zu den besten Sängern seines Fachs zählt. Mal packend, mal gefühlvoll begleitet von Il Pomo d'oro unter der Leitung des Cembalisten Maxim Emelyanychev. "Arie Napoletane" bietet ein wahres Feuerwerk der Affekte und Emotionen. Und man begreift beim Hören, warum Neapel im 18. Jahrhundert das Operneldorado Europas war.

Bereits mit der ersten Arie, die Max Emanuel Cencic in Begleitung des kongenialen Ensembles Il Pomo d'Oro unter der Leitung von Maxim Emelyanychev singt, wird es offenbar, dass es sich hier um Musik mit Suchtfaktor handelt . . . nicht zuletzt sind es auch die langsamen, emotionsgeladenen und spannungsvollen Arien, quer durch die Register, in der sich die Stimme von Cencic unangestrengt entfalten kann . . . [das] Ensemble Il Pomo d'Oro gehört zu den besten Formationen für diese Musik, es ist absolut stilsicher in der Phrasierung, sensibel in der Begleitung, unangestrengt im Duktus und mit einer federnden Leichtigkeit, die man gerne italienischen Musikern auf historischem Instrumentarium attestiert . . . Außer dem kraftvollen unnachahmlichen Timbre der hohen Alt-Stimme von Cencic sind es immer auch seine geschmackvollen Phrasierungen, seine stilvoll und wohldosierten verzierten Da-Capo-Teile, die faszinieren und diese virtuose Musik so nicht als bloße Artistik erscheinen lassen . . . [für Liebhaber barocker Opern] sollte an dieser CD kein Weg vorbeiführen.

. . . [diese CD Cencics] ist vielleicht seine Beste . . . [er] präsentiert sich auf der absoluten Höhe seiner Gestaltungs- und Vokalkunst, prunkt also nicht nur mit Effekten, Knall- und Fallkünsten seines körnig-cremigen Countertenors. Sondern durch reife Durchgestaltung . . . [Maxim Emelyanychev am Pult des Ensembles "Il pomo d'oro"] ist ein Beleg dafür, dass man gute Vokalrecitals meist schon an der Qualität des Begleitensembles erkennt. Erstklassig -- durchaus auch für Einsteiger.

Edler Hörgenuss . . . Cencic hat eine warme, volle Stimme . . . Mit den virtuosen Herausforderungen dieser Arien hat Cencic überhaupt keine Probleme, er ist ein technisch hervorragender Sänger. Die Affekte, die in dieser Art von Musik oft sehr plakativ dargestellt werden, meißelt er wie ein Bildhauer fein heraus -- und wird dabei bestens unterstützt von den Alte-Musik-Spezialisten des Ensembles Il Pomo d'Oro. "Arie Napoletane" ist eine CD für alle, die auf Entdeckungsreise gehen wollen. Und ein Album, in dem die Sinnlichkeit, aber auch der Pathos und die Eitelkeit dieser musikalisch so glanzvollen Zeit bestens zur Geltung kommen.

. . . [dass Max Emanuel Cencic] als Sänger gerade auf dem Höhepunkt seiner Kunst steht, belegt sein neues Soloalbum mit "Arie Napoletane" . . . Cencic entfaltet darin den ganzen Glanz rasender Koloraturen, überzeugt aber durch seine Empfindsamkeit gerade auch in den langsamen Elegien. Technisch perfekt geführt, bruchlos über alle Register, klingt die Stimme dabei deutlich runder und weicher . . . Dazu spielt herrlich beredt das Originalklangensemble Il Pomo d'Oro unter Maxim Emelyanychev, der am Ende mit einem Cembalokonzert von Auletta auch noch die eigene Virtuosität beweisen darf.

Ein wunderbar warmer, samtiger Edelschmelz kommt heraus, der vom Ensemble Il pomo d'oro unter dem jungen Dirigenten Maxim Emelyanychev stilsicher und umsichtig unterstützt wird.

. . . [die Arien sind] aufgrund ihrer vielfältigen Anforderungen an die Virtuosität sicher eine Art Olymp für Countertenöre. Musikalisch legt Cencic diese Prüfung mit Auszeichnung ab. Mit perfekter Technik, bestmöglicher Registerverblendung . . . und weichen Farben bleibt er keine Koloratur schuldig. Und natürlich beeindruckt er mit der, gerade für einen Countertenor, außergewöhnlichen Kraft und Dynamik seiner Stimme, die durch künstliches Abdunkeln, etwa in der Pergolesi-Arie "L'infelice in questo stato", ein imposantes, fast wildes Gepräge erhält.

Cencic beeindruckt durch vokale Jonglier- und Zauberkünste, mehr noch durch seine souveräne Gestaltung. Seine Stimme ist mit den Jahren etwas schwerer und runder geworden, hat dramatische Kraft gewonnen und dennoch die Leichtigkeit und Eleganz für die Koloraturen behalten.

. . . nach wie vor gebietet Cencic über eine facettenreiche, wandelbare Stimme. Mit Verve stürzt er sich in die rasenden Koloraturen der Sturmarie "In questa mia tempesta" aus Vincis "Eraclea", scheut auch extreme Akzente wie den Einsatz harscher Brusttöne nicht, wenn sie der Vergegenwärtigung des Textes dienen. Aber auch für elegische Stücke findet Cencic den richtigen Ton.

Einer glänzenden Zeit der Operngeschichte erweist der kroatische Countertenor Max Emanuel Cencic leuchtende Reverenz . . . Mit facettenreicher Gestaltung und emotionalem Schmelz führt er die Sängerbravourstücke vom solistischen Brillianzcharackter zurück zur gefühlsdurchdrungenen Musik, die in seiner Goldkehle beinahe zum Kunstlied werden. Sanft, Groß und herrlich.

Dabei wird er vom Ensemble Il Pomo d'Oro unter Leitung von Maxim Emelyanychev ebenso präzise wie temperamentvoll begleitet . . . er [kann] in den lyrischen Stücken mit rundem Klang, perfekter Phrasierung und souveräner Gestaltung beeindrucken.

L'intelligence du chanteur recentre le chant sur le medium de la voix désormais ample et charnu, évitant soigneusement les suraigus problématiques. Aux côtés de son discernement sur l'évolution irrésistible de l'organe, la recherche de couleur, de caractère comme de tension expressive reste son souci exemplaire.

Soigné et équilibré, alternant les affects maîtrisés et les climats musicaux . . . Si l'ensemble ne vise pas à éblouir l'auditeur par la révélation d'un air immédiatement séduisant et mémorisable, et se caractérise plutôt par une recherche méticuleuse, presque austère, de la perfection, il ne faut pas s'arrêter à l'impression d'une beauté lisse et glacée que pourrait laisser la première audition. La technique impeccable est mise au service d'une profondeur à découvrir, par exemple dans "Miei pensieri" ("Il Prigioniero Fortunato" d'A. Scarlatti) où le temps semble suspendu dans ce qui apparaît comme une rêverie aux tendres tonalités . . . Soulignons enfin combien l'art de Max Emanuel Cencic excelle à créer tout autant des effets de relief, d'épanchement et de plénitude que des moments de fusion du timbre de la voix avec celui des instruments. Le dernier air, "Vago mio sole", extrait de "Massimo Puppieno" d'Alessandro Scarlatti, en porte témoignage de manière à la fois discrète et éclatante . . .

Chaleur du timbre, éclats arrogants des aigus, contrôle obsédant du souffle: le contre-ténor croate et son bouillonnant orchestre du "Pomo d'Oro" nous époustouflent . . . Avec en prime un délicieux concerto pour clavecin de Domenico Auletta.

Le choix des pièces est judicieux, leur beauté éclate à chaque page. Des intempestives roucoulades du "Quel vasto, quel fiero" de Polifemo ou "Qual turbine" de Germanico (tous deux de Porpora) au "In questa mia tempesta" de Vinci, en passant par les irrésistibles cantilènes scarlattiennes de "Miei pensieri " ou "Vago mio sole", le luxe vocal de Cencic rend justice à un répertoire taillé sur mesure pour des étoiles du chant. Sa technique est irréprochable, le souffle, l'émission, l'aisance des pièces virtuoses ont de quoi stupéfier aujourd'hui comme hier . . . le feu d'artifice virtuose prend alors le dessus. En complément, interprété par le jeune chef russe Maxim Emelyanychev, un brillant concerto pour clavecin de Domenico Auletta . . .

. . . neuf des onze airs interprétés -- superbement -- par le contre-ténor croate sont des premières mondiales . . .